Heilsirup, Kräuterhonig, Oxymel & Co.: 100 Rezepte für süße Kräutermedizin zum Gesundwerden und Vorbeugen (CompBook Health Edition) by Elisabeth Engler

Heilsirup, Kräuterhonig, Oxymel & Co.: 100 Rezepte für süße Kräutermedizin zum Gesundwerden und Vorbeugen (CompBook Health Edition)

Book title : Heilsirup, Kräuterhonig, Oxymel & Co.: 100 Rezepte für süße Kräutermedizin zum Gesundwerden und Vorbeugen (CompBook Health Edition)
By : Elisabeth Engler
Category : Books,Guidebooks,Health & Medicine
Wordcount : 137
Rating : 4.4
Publisher : Compbook; überarbeitete Neuauflage (15 Aug. 2021)
Language : German
Paperback : 96 pages
isbn13 : 978-3934473683
Dimensions : 17 x 0.7 x 24.1 cm
Best seller rank : 119,320 in Books (See Top 100 in Books) 1,215 in Energy & Healing 4,426 in Complementary Medicine
Salesrank : 119320

Überarbeitete 2. Auflage 2021 100 Rezepte (50 Heilsirupe, 40 Kräuterhonige, 10 Oxymel) Diese Sammlung entstand in rund 15jähriger Sammelarbeit aus alten Heilkräuterbüchern, modernisiert und ergänzt sowie vielen selbst entwickelten und getesteten Rezepten. Unternehmen Sie eine Reise mit der Kräuterexperimentellen durch die Welt der Heilkräuter! Sammeln und verarbeiten wir gemeinsam unzählige heilende Wildkräuter zu wirkungsvoller Naturmedizin. Brauen Sie leckeren Hustensirup, rühren feinen Kräuterhonig an oder ziehen heilende Inhaltsstoffe aus Kräutern und Gewürzen für altbewährten, jedoch vielerorts bereits in Vergessenheit geratenen Oxymel (Sauerhonig). Wer keine Möglichkeit zum Selbstsammeln hat, kann die Zutaten auch kaufen, angegebene Bezugsquellen helfen weiter. 100 Rezepte von Hustensirup mit Thymian, beruhigendem Taubnesselsirup gegen Nieren- und Blasenleiden, Brummschädelsirup bei Kopfschmerzen, Magenweh-Honig, Fenchelsirup für geplagte Kleinkinder bis zum Candlelight-Sirup für den romantischen Abend findet sich hier wohl so ziemlich für jeden Anlass ein schnell selbst hergestelltes Hausmittel.

Schönes Buch mit gut erklärten Anleitungen und schönen Bildern. Bei den Rezepten werden leider häufig Pflanzen benutzt, die für Anfänger bzw. Laien unbekannt sind und nicht so leicht zu bekommen sind. Auch die Pflanzenpotrtaits sind eher kurz gehalten. Für jemand, der sich bereits besser auskennt, ein tolles Buch.

Sehr gut für Anfänger mit vielen Rezepten.

ist auch diese Buch von Elisabeth Engler.Warum es derart schlechte Kritiken bisher bekommen hat – es ist mir ein Rätsel. Den Hinweis mit dem kaltgeschleuderten Honig findet man auch in anderen Büchern, die sich der natürlichen Gesundheitsvorsorge und -pflege verschrieben haben…. und diese Bücher bekommen teilweise hervorragende Bewertungen. Vielleicht liegen die negativen Bewertungen auch daran, dass in wenigen Tagen ein anderes Buch den Markt erobern wird, dass sich (ebenfalls) mit alkoholfreien Tinkturen usw. beschäftigt. Aber auch dieses neue Werk kann man sich ja erwerben und braucht meiner Ansicht nach nicht ähnliche/andere Autoren schlechtzureden.Mir gefällt das Buch sehr gut – und ich werde mir auch das neuerscheinende Buch einer anderen Autorin bestellen…..denn es ist nicht verkehrt sich umfassend zu informieren. Das Buch von Elisabeth Engler hat (meiner Ansicht nach) die vorherigen schlechten Kritiken nicht verdient.

Ich habe mit einigermaßen großem Erstaunen die Rezension von LISA (14. August 2017) gelesen und konnte gar nicht glauben, dass das, was sie kritisiert, auch tatsächlich in dem Buch steht. Deshalb ging ich in die Buchhandlung und schaute mir das Buch an (ich wollte es nicht bei Amazon bestellen, denn wenn es tatsächlich nur einen Stern verdient, ist es auch keine 10 Euro wert). Das Buch schaut recht nett aus, aber es stimmt: Elisabeth Engler schreibt ein Buch, in welchem Honig eine ganz zentrale Rolle spielt und weiß nicht, dass der Begriff „kaltgeschleudert“ Unsinn ist. Mein Schwager ist Imker, Zubereitungen mit Honig sind daher für ihn interessant, deshalb wollte ich ihm das Buch schenken. Aber wenn eine Autorin so grundlegende Dinge nicht weiß, traue ich auch den Rezepten nicht. Ich habe daher ein anderes Buch ausgesucht.

Wie immer werden die Grundlagen sehr verständlich erklärt. Mein erster Sirup war ein Hustensirup für meine Enkelinnen. Omas Hustensaft ist nun der Beste. Bei 100 Rezepten habe ich noch einiges vor mir. Da nun die Hagebutten in unserem Garten rot werden, ist der Hagebuttensirup bestimmt der nächste Sirup auf meiner To-Do-Liste – aber lange nicht der letzte!

Was darf man erwarten von einem Buch, das schon im Untertitel auf dem Buchdeckel Rechtschreibfehler enthält? Das schmale Büchlein von Elisabeth Engler über Heilsirup, Kräuterhonig, Oxymel & Co. verspricht „100 Rezepte für süße Kräutermedizin zum gesund werden und vorbeugen“ (sic!). Die Groß- und Kleinschreibung ist also nicht ihre Stärke, von einer (ehemaligen) Buchhändlerin hätte ich mir etwas solidere Grammatikkenntnisse erwartet. Ich öffne das Buch und stolpere schon in den ersten Zeilen des Vorworts über die viel zu häufige Verwendung des Wörtchens „oft“. Die Ausdrucksfähigkeit der Autorin ist also nicht berauschend. Na gut, es handelt sich um ein Sachbuch, ich lasse also die linguistische Analyse, man darf nicht so kleinlich sein. Es zeigt sich aber schon hier die oberflächliche und unpräzise Art, in der die Autorin ihre Bücher konzipiert. Hauptsache, sie ist vorne mit dabei, wenn es um „neue“ Themen geht (die sie in Publikationen seriöser KräuterexpertInnen aufstöbern dürfte, ohne aber die genauen Zusammenhänge zu verstehen).Ich blättere also weiter: Zu Beginn die obligaten allgemeinen Erläuterungen mit sehr viel redundanten Anmerkungen: Dass man saubere Gläser und Flaschen verwenden soll (no na!), dass man Kräuter zum Trocknen wegen der Druckerschwärze nicht auf Zeitungspapier ausbreiten soll (würde das wirklich jemand machen?) bzw. nicht in die Sonne hängen darf. Dann aber wird es noch eigenartiger: Als Verschlussmöglichkeit für die Flaschen sieht die Autorin Gummikappen oder Korken vor! In welchem Jahrhundert befinden wir uns hier eigentlich? Hat die Autorin noch nichts von diversen Schraubverschlüssen, Kronenkorken, Bügelverschlüssen etc. gehört? Sie eignen sich alle weit besser als die unpraktischen und auch ein wenig unappetitlichen Gummikappen, die unsere Großmütter verwendeten! Und dann auch noch der Rat, Kräuter zu bündeln und als Sträuße aufzuhängen! Das ist schon bei Teekräutern nicht ganz unproblematisch, da dabei die Inhaltsstoffe teilweise schon beim wochenlangen Trocknungsvorgang verlorengehen können. In einem Buch über „Kräutermedizin“ würde ich mir eigentlich den Hinweis auf wirkstoffschonendere Trocknungsverfahren erwarten. Auch wenn die Autorin altes Kräuterwissen wieder aufleben lassen will: Die Methoden und Utensilien könnten schon ein wenig „heutiger“ sein.Ist es tatsächlich möglich, dass jemand, der sich in seinem Buch mit dem Thema „Honig“ beschäftigt, nicht weiß, dass Honig immer kaltgeschleudert ist? Was soll denn der Satz: „Beim Kauf achten Sie bitte möglichst darauf, kaltgeschleuderten (also nicht erhitzten) Honig zu bekommen … Wenn Sie einen ortsansässigen Imker haben, fragen Sie ihn doch einmal danach.“ (S.12).Wenn Honig erhitzt wird, dann hat das absolut nichts mit dem Schleudern zu tun, es gibt nämlich gar kein „Warmschleuder-Verfahren“. Eine eventuelle (bei Qualitätshonig allerdings nicht zulässige) Erwärmung über 40 Grad erfolgt nicht beim Schleudervorgang, sondern später, wenn der Honig aus großen Gebinden in Gläser abgefüllt werden soll, weil sich inzwischen dickflüssig gewordener Honig schwer und kristallisierter Honig gar nicht in Gläser umfüllen lässt. Im Übrigen ist der Hinweis darauf, dass der Honig kaltgeschleudert wurde, auf den Etiketten schon seit Jahren verboten (Lebensmittelinformationsverordnung), weil das Kaltschleudern eine Selbstverständlichkeit ist und daher der redundante Hinweis „kaltgeschleudert“ als Irreführung der Verbraucher angesehen wird. Und wenn der Imker seinen Honig durch Hitzebehandlung geschädigt hat, wird er das sicherlich nicht bereitwillig mitteilen, die Frage, ob es sich um „kaltgeschleuderten Honig“ handelt, könnte er aber trotzdem bejahen.Nun aber zu den „100 Rezepten“:Oh nein, nicht schon wieder: Zu Beginn steht bei jedem Rezept mit Honig „kaltgeschleudert“ dabei. Später taucht dieser ominöse Hinweis nur mehr sporadisch auf.Vieles wurde schlicht und einfach aus dem Internet kopiert. Manche der angeführten Rezepte sind banal, es gibt aber auch einige recht originelle Anregungen, bei denen nicht alles wirklich durchdacht sein dürfte. Das Ganze gleicht eher einem Kochbuch als einer Sammlung kräutermedizinischer Rezepte. Ich habe auch den Eindruck, dass nicht alle angeführten Rezepte selbst ausprobiert wurden. An manchen Stellen werden Dinge behauptet, die vermuten lassen, dass die Autorin über keine allzu große persönliche Erfahrung verfügt. So z.B. auf Seite 77, wo es um die Karde geht: Die Autorin schreibt, dass die Karde schwer zu verarbeiten, weil „extrem hart“ sei. Zu welchem Zeitpunkt hat Frau Engler denn da verarbeitet? Die Wurzeln der zweijährigen Pflanze werden im ersten Jahr im Herbst, den ganzen Winter hindurch bei frostfreiem Wetter und im folgenden Frühling geerntet, in dieser Zeit sind sie heilkräftig und auch gut zu verarbeiten, also keineswegs hart. Erst wenn die Karde im 2. Jahr aufstengelt und in Blüte geht, werden die Wurzeln holzig und hart. Sie haben dann übrigens ohnehin keine Heilwirkung mehr und sind daher für eine medizinische Zubereitung unbrauchbar.Elisabeth Engler ist eine sehr „fleißige“ Buchautorin, bei der bei mir der Eindruck entsteht, dass es ihr mehr um die Quantität ihrer Publikationen geht als um deren Qualität. Sie mag als Autorin diverser Kochbücher (Thermomix-Rezepte) durchaus erfolgreich sein, ihr Wissen reicht allerdings nicht aus, um kräutermedizinische Rezepte zu erstellen, dafür bräuchte es eine weitaus fundiertere Auseinandersetzung mit den Pflanzen, den enthaltenen Wirkstoffen und deren Wechselwirkungen. Das gilt auch für andere Publikationen der Autorin (z.B. Heilpflanzen Tinkturen): Sie versucht bloß, das Wissen, das andere AutorInnen recherchiert und erprobt haben, für ihre eigenen Publikationen zu nutzen, ohne sich aber selbst intensiv mit den Themen zu beschäftigen. „Trittbrettfahrer“ nennt man solche Autoren in der Wissenschaft.Kurzum: Die Antwort auf die eingangs gestellte Frage (Was darf man erwarten von einem Buch, das schon im Untertitel auf dem Buchdeckel Rechtschreibfehler enthält?) lautet schlicht und einfach: wenig. Die optisch recht schöne Aufmachung kann nur bei oberflächlicher Betrachtung über die inhaltlichen Mängel hinwegtäuschen. Ein in jeder Hinsicht „billiges“ Büchlein, ungeeignet für LeserInnen, die sich nicht mit banalen bzw. unsorgfältig recherchierten Informationen zufriedengeben.

Niemals mehr würde ich mir dieses Buch zulegen, für mich ist es unbrauchbar, ja teilweise sogar kontraprotruktiv. Kurz und bündig: Ich schließe mich allen 3 vorhergehenden Rezensionen an, es ist dort schon Vieles darüber ausgesagt. Nur Eifrigkeit und “schnell zu sein”, um ein Buch mit interessantem Titel herauszugeben, das alleine, reicht für verantwortungsvolle, fachkundige, fundierte Wissensvermittlung nicht aus. Wenn man mich frägt, würde ich raten, es sogar aus dem Verkehr zu ziehen, das ist meine Meinung.

Also ich wollte wegen den schlechten Bewertungen das Buch nicht kaufen. Dank dem Gewinn bei einem Gewinnspiel kam ich doch dazu. Das Buch ist sehr liebevoll aufbereitet und es sind schöne,ansprechende Bilder darin….es ist – farblich – in Kapitel unterteilt:AllgemeinesRezepteSpezielle RezeptschätzeOxymelWirkung&Anwendung von Kräutern (diese Übersicht finde ich sehr praktisch!)Ich bin froh, dass ich durchs Gewinnspiel trotzdem in den Besitz gekommen bin und freue mich schon sehr aufs Testen!

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